Sanierung und Erweiterung Oberschule Marklohe

Sanierung und Erweiterung Oberschule Marklohe:

Bauherr:
Kreis Nienburg / Weser

Projektleitung:
Rainer Mende

Leistungsphasen:
1 – 9

Kennzahlen:
BGF 7.741 m2 (Bestandsgebäude 6.086 m2)

Planung / Bau:
2019 – 2026, fertiggestellt

Auftrag:
VgV – Verfahren, Auftrag
[Arbeitsgemeinschaft mit Trapez Architektur]

Auszeichnungen, Förderungen, Zertifizierungen:
KFW-Förderung (BEG Kommunen 464)

Bildmaterial:
Philipp Eigner

Sanierung und Erweiterung Oberschule Marklohe

Ausgangssituation für die Sanierung:
Die Oberschule Marklohe aus dem Jahr 1973 war baulich stark sanierungsbedürftig, schadstoffbelastet und erfüllte nicht mehr die Anforderungen an eine moderne Schulpädagogik. Die Schule wurde daher den aktuellen Anforderungen angepasst und erweitert, um sie langfristig zukunftsfähig aufzustellen.

Aufgabenstellung:
Um die Anforderungen einer modernen Schulpädagogik optimal umsetzen zu können und um zeitgemäße Raumbedarfe auszugleichen, wurde die Schule kernsaniert und im Rahmen einer strukturellen Neuausrichtung erweitert. Darüber hinaus wurde auch das Außengelände an die neue Architektur angepasst und aufgewertet.

Erarbeitung der Zielsetzung über die „Phase Null“:
In einem partizipativen Prozess, der Phase Null, hat die Schule gemeinsam mit Trapez Architektur, eggersmende architekten und Creating Communication vor Beginn der Planung die wichtigsten Parameter für die Reorganisation der Schule erarbeitet und festgelegt.

Spezielle Anforderungen an die Sanierung des Schulgebäudes:
Wichtigste Eckpunkte der Revitalisierung waren einerseits die Barrierefreiheit für einen inklusiven Unterricht und anderseits die Schaffung eines Effizienzgebäudes, das mit erneuerbaren Energien versorgt und mit modernster Haustechnik ausgestattet wird, wie z.B. einer dezentralen Klassenraumlüftung.
Wesentliche Teile der neuen Konstruktionen und die Außenwände wurden in Holzbauweise errichtet und es wurde weitestgehend auf Verbundwerkstoffe verzichtet, so dass das erweiterte Gebäude 50 Jahre nach seiner Erstinbetriebnahme als nachhaltig geplantes und gebautes Gebäude mit Neubaustandard wieder in Betrieb genommen werden konnte.